Höhere Fachschulen und Nachdiplomstudien | 10.02.20

Wirtschaftsinformatiker mit Tunnelblick

Der Studienjahr-Abschluss des Jahrgangs 1921 der Höheren Fachschule für Wirtschaftsinformatik startete mit der Führung im Gotthard-Basistunnel und endete mit einer spannenden Aufgabe in Andermatt.

Vom Gotthard-Basistunnel nach Andermatt

Der zweitägige Semester-Abschluss in Andermatt begann am Freitagmorgen mit einer Führung im Gotthard Basistunnel. Um 9.15 Uhr versammelte sich die Klasse am Bahnhof Erstfeld im Kanton Uri. Von dort aus startete der Ausflug in den Bauch des Riesen über den Tunnel-Eintritt in Amsteg. Die Führung wurde durch die Uri Tourismus AG organisiert. Die interaktive Führung im Rekord-Tunnel bot nebst technischen Informationen über den Tunnel auch Einsicht in die 57 Kilometer lange Mammutaufgabe der Projektleiter und der Tunnelbauer am Gotthard. Unsichere Gesteinsschichten, mehrere Bohrpunkte, Wasserquellen und bis zu 800 Metern Gestein über den Köpfen der Arbeiter machen dieses Vorhaben zu einem Meisterwerk der Ingenieurskunst. Der Ausflug bot einen Augenschein auf 17 Jahre Bauzeit.

KV Luzern Berufsakademie Semester-Abschluss HFWI    KV Luzern Berufsakademie Semester-Abschluss HFWI

Seminaraufgabe

Vom Inneren des Berges ging es direkt weiter auf 1400 Meter nach Andermatt. Dort erwartete die Klasse ein Einblick in ein weiteres Mammut Projekt am Gotthard. In direkter Nachbarschaft zum Luxusresort The Chedi wird der Traum vom “Tourismus Ort Andermatt” genauer unter die Lupe genommen. Als angehende Wirtschaftsinformatiker ist analytisches und ganzheitliches Denken von zentraler Bedeutung. Im direkten Austausch mit lokalen Firmen und Organisationen wurden am ersten Seminartag Prozess- und Organisationsinformationen von verschiedenen Arbeitsgruppen der HFWI zusammengetragen. Die darauf folgende Analyse und Einschätzung der Gruppenmitglieder und allfällige Weiterentwicklungs- oder Optimierungsideen für den Tourismus in Andermatt wurden dann in einer Präsentation zusammengetragen und am zweiten Seminartag vorgestellt.

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Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort konnten sich die Arbeitsgruppen ein genaues Bild von den aktuellen Herausforderungen der aufstrebenden Destination Andermatt machen. Zu den Partnern zählten unter anderen das Andermatt Tourismus Büro, die Bergbahnen und die Gastrobetriebe der Andermatt Skiarena. Zur allgemeinen Überraschung sind auch die Infrastrukturfirmen stark vom aufstrebenden Tourismus betroffen. So kämpfen beispielsweise die Elektrizitätswerke mit dem zunehmenden Verbrauch in der Hochsaison.

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Nebst den organisatorischen Challenges der schnell expandierenden Skidestination nahmen sich die Arbeitsgruppen auch die IT-Informationssysteme der befragten Firmen vor. Dabei wurden die Herausforderungen der Marketingaktivitäten und die Eigenheiten des revolutionären “Dynamic Pricing” für Skitickets sichtbar. Ein weiteres Highlight bot die high-tech Tunnelsicherung und -überwachung im Gotthard Strassenverkehrstunnel. Nebst der Arbeit kam die Klasse auch in den Genuss der Andermatter-Gastfreundschaft. Sei es bei Bier und Schnitzel in den lokalen Pubs oder ein fancy Drink in einem der Etablissements aus dem Hause Sawiris. Der Traum der Tourismus-Destination Andermatt ist allgegenwärtig - ob er sich tatsächlich erfüllt, hängt mit der Innovationskraft der lokalen Organisationen
zusammen.

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