«Die Teilnehmenden bringen ihre Fragestellungen mit und entwickeln tragfähige Lösungen.»
Eigene Fragestellungen, individuelles Sparring und direkt anwendbare Ergebnisse: Judith Willert gibt Einblick in das Konzept der neuen Marketing Lab Kurse Business Case und Route to Market und zeigt, weshalb der Transfer in die berufliche Praxis im Mittelpunkt steht.
Judith, was war die Idee hinter den Kursen Business Case und Route to Market?
In vielen Weiterbildungen lernen die Teilnehmenden Methoden und Modelle kennen, die sie erst später auf ihre eigene Situation übertragen müssen. Wir haben den Ansatz umgekehrt. Die Teilnehmenden bringen eine konkrete Fragestellung oder einen aktuellen Case aus ihrem Berufsalltag mit und arbeiten während des gesamten Kurses daran. Das Gelernte wird direkt angewendet und weiterentwickelt.
Für wen eignen sich die Kurse besonders?
Die Kurse richten sich an Fach- und Führungskräfte, die Verantwortung für Produkte, Dienstleistungen, Projekte oder Geschäftsentwicklungen tragen. Viele stehen vor konkreten Entscheidungen und suchen nicht einfach Wissen, sondern fundierte Lösungen für aktuelle Herausforderungen.
Was unterscheidet diese Kurse von klassischen Weiterbildungen?
Der Praxisbezug. Die Teilnehmenden arbeiten nicht an fiktiven Beispielen, sondern an ihren eigenen Projekten. Gleichzeitig profitieren sie vom Austausch mit anderen Fachpersonen und vom direkten Sparring. Dadurch entsteht ein hoher Transfer in den Berufsalltag.
Weshalb ist die Teilnehmerzahl bewusst beschränkt?
Die individuelle Begleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Jede Person soll genügend Raum erhalten, um ihre Fragestellung einzubringen und gezieltes Feedback zu erhalten. Eine kleine Gruppe schafft zudem eine vertrauensvolle Atmosphäre für den Austausch über reale Herausforderungen aus dem Berufsalltag.
Was dürfen Teilnehmende vom Kurs Business Case erwarten?
Sie lernen, Geschäftsideen systematisch zu bewerten und daraus belastbare Business Cases zu entwickeln. Dazu gehören Marktanalysen, Priorisierung von Ideen, Projektplanung und finanzielle Bewertungen. Am Ende verfügen die Teilnehmenden nicht nur über neue Methodenkenntnisse, sondern über einen konkreten Business Case für ihre eigene berufliche Praxis.
Was steht beim Kurs Route to Market im Zentrum?
Im Kurs Route to Market geht es darum, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich in den Markt zu bringen. Die Teilnehmenden analysieren unterschiedliche Modelle, bewerten deren Chancen und Risiken und entwickeln eine passende Strategie für ihre eigene Situation. Ziel ist eine umsetzbare Route-to-Market-Strategie mit klarem Praxisbezug.
Welche Rolle übernimmst du als Kursleiterin?
Ich verstehe mich weniger als klassische Dozentin und mehr als Sparringpartnerin. Natürlich vermittle ich Methoden und Erfahrungen aus der Praxis. Gleichzeitig begleite ich die Teilnehmenden dabei, ihre eigenen Fragestellungen kritisch zu reflektieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Was nehmen die Teilnehmenden idealerweise aus dem Kurs mit?
Einen konkreten Case für ihren Berufsalltag. Sie verfügen über neue Methoden, ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge und vor allem über Ergebnisse, die sie direkt in ihrem Unternehmen weiterverwenden können.
Warum sind solche Formate heute besonders relevant?
Unternehmen stehen unter hohem Veränderungsdruck. Manchmal fehlt jedoch die Zeit für lange Weiterbildungsprogramme. Gefragt sind Formate, die praxisorientiert, fokussiert und unmittelbar anwendbar sind. Genau hier setzen diese Kurse an, als Erweiterung zu den klassischen Weiterbildungsprogrammen.
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